Was, wenn... Was, wenn du es nie versuchst?

Was, wenn... Was, wenn du es nie versuchst?
Echo Of Magic - Persönlicher Blog: Writing - Was, wenn?... Was, wenn du es nie versuchst?

Wir haben vergessen wie das ist. Verbundenheit, zu dieser Welt, zu uns selbst. Wie glücklich wir waren, fällt uns erst auf, wenn etwas schmerzt, wir unglücklich sind. Schließe deine Augen und erinnere dich. An die Menschen, die dich umgeben und die zu dir gehören. Erinnere dich an die Worte die dich geprägt haben.

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." - Antoine de Saint-Exupéry

Dieser Spruch ist mir seit der Grundschule im Gedächtnis geblieben. Ich habe ihn früher nicht verstehen können. Nicht mit dem Herzen, nur mit dem Verstand. Heute kann ich es verstehen. Ich habe verstanden, dass die Antwort auf alles ist Liebe. Die Liebe, die du in deinem Herzen trägst, ist zu allem fähig. Um zu verstehen, zu vergeben, um mutig zu sein, um zu sehen. Wenn wir uns wieder mit unserem Herzen verbinden, von dem wir uns so weit entfernt haben, werden wir es verstehen.

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Du darfst Angst haben, doch mach sie nicht größer als du selbst es bist.

Manchmal sehen wir nur die Zerstörung und erinnern uns kaum mehr, was dort vorher war. Doch nur so kann Neues entstehen. Lass es zu. Gib dich hin. Sag ja! Sag ja zu neuen Erfahrungen bei denen dein Herz hüpft und lass deine Angst dich nicht daran hindern diese neuen Erfahrungen zu machen. Zu gefährlich, zu heikel. „Was, wenn mich jemand deshalb verurteilt? Was, wenn ich scheitere?“ Was, wenn du es nie versuchst? Was, wenn dich die Menschen nicht verurteilen, sondern bestaunen? Wenn du scheiterst, versuchst du es nochmal. Das Leben gibt dir so lange dieselbe Aufgabe, bis du sie löst. Machst du immer wieder den gleichen Fehler, wirst du immer wieder dieselbe Lehre erhalten, bis du daraus lernst.

Nimm deine Angst wahr, wie einen Freund der dich versucht zu beschützen und erkenne, wovor er dich beschützen will. Nimm ihn bei der Hand, nimm ihn wahr. Und dann geh mit ihr los, mit der Angst und tu es trotzdem. Alles was du jemals wolltest, wovor du Angst hattest. Denn sie darf sein. Du darfst Angst haben. Egal wo du herkommst, ob Mann oder Frau. Du darfst Angst haben. Und dann vertraue. Wir wollen immer schon vorher den Beweis, dass etwas funktionieren wird, dass wir jemandem vertrauen können. Doch so funktioniert das mit dem Vertrauen nicht. Folge deiner Intuition, deinem Körper und Geist. Denn wenn du genau hinhörst, wirst du wissen, was zu tun ist. Was richtig ist. Dieses Gefühl, dass sich alles sträubt, sich dein Magen verkrampft, das ist deine Intuition, wenn du auf dem falschen Weg bist. Wenn du gegen deine Werte handelst.

Vertraue. Vertraue dem Leben, der Liebe und dann geh los. Mit der Angst. Aber geh los. Sag einfach Ja. Sag ja dazu, Fehler machen zu dürfen, denn sie helfen dir zu wachsen. Sag es so laut, dass dein Herz wieder hüpft. Versuche die Welt mit deinem Herzen zu betrachten, mit Liebe.

Wir machen uns selbst so oft kleiner, obwohl das was wir können, was wir in uns haben riesengroß ist! Wir vergleichen. Vergleichen Erfolge, Gehalt, materielle, irdische Güter. Wir versuchen uns selbst zu belohnen, mit Dingen die wir gar nicht brauchen, um die laute Stimme loszuwerden, die dir sagt, dass du deine Richtung ändern musst. Aber du traust dich nicht, nicht wahr? Das ist viel zu gefährlich. Da wo du jetzt bist, ist die sichere Zone. Wir tauschen Sicherheit gegen unser innerstes Glück. Doch wer hat dir erzählt, dass dir deinen Traum zu leben keine Sicherheit bieten kann? Bitte, geh los und fang an. Fang an wieder mit deinem Herzen zu sehen. Loszugehen. Du selbst zu sein. Mit deinen Träumen und Wünschen. Mit deinem wirklichen Sein.

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15 Comments
  1. Der Text hat mich richtig berührt und spricht mir absolut aus der Seele!
    Und tolle Herbststimmung in den Bildern! 🙂

    Liebe Grüße ♥ Joana
    TheBlondeLion

    1. Vielen Dank, liebste Joana! Ich freue mich, dass dir Beitrag so gut gefallen hat. <3

  2. Du hast so recht mit deinen Worten. Man sollte einfach viel öfter auf sein Herz hören. Wirklich toll!
    Übrigens finde ich die Gestaltung deiner Beiträge immer Solo schön!:)

    Ganz liebe Grüße – Marlena von http://www.sparklingmind.de

  3. Ich habe auch erst über die Jahre gelernt, auf mein Herz zu hören, der Verstand ist zu wankemütig. Danke für diesen wundervollen Beitrag, hat mich sehr gefesselt beim Lesen!

    Ganz liebe Grüße,
    Ricarda von CATS & DOGS: http://www.wie-hund-und-katze.com

  4. Liebe Any,
    dein Beitrag ist toll geschrieben und trifft’s genau auf den Punkt; mehr aufs Herz hören, das ist’s <3
    Deine Bilder sind wunderbar. Schade das der Herbst uns so langsam verlässt.

    Liebste Grüße & einen schönen Abend,
    Sarah http://www.vintage-diary.com

  5. Den Spruch hat mir meine Grundschullehrerin in mein Poesiealbum geschrieben und damals konnte ich damit auch noch nicht viel anfangen. Aber es ist echt erstaunlich, dass genau diese Sprüche noch viele Jahre später im Kopf sind und man anfängt darüber nachzudenken. Man sollte wirklich viel öfter auf sein Herz hören und vertrauen!

    Und die Bilder sind echt richtig toll geworden! 🙂

    Liebe Grüße,
    Jana von Bezaubernde Nana

  6. WOW, so wunderwunderschöne und so wahre Worte. Angst, Erfahrungen, Scheitern, wieder Aufstehen, all das gehört zum Leben dazu und jedesmal aufs Neue vertrauen, dass alles gut wird, auch wenn es oft vielleicht länger dauert. Vielen Dank für die wundervollen Worte. Ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag, ganz ganz liebe Grüße und alles Liebe, x S.Mirli!
    http://www.mirlime.com

  7. Liebe Any, danke für deinen süßen Kommentar auf meinem Blog! Dein Bullet Journal klingt ganz wunderbar, ich kann dich total verstehen, ich gestalte bisher auch fleißig, aber trage nicht wirklich was ein, haha! Mein Sleep Log und Year in Pixels trage ich regelmäßig ein, aber Termine in meiner normalen Wochenübersicht trage ich bisher überhaupt nicht ein.. Aber das gestalten macht einfach zu viel Spaß und inzwischen kann ich mit jedem weiteren Doodle und jedem weiteren Strich, den ich in dieses journal zeichne, zufriedener sein. Ich habe gerne mal zu hohe Erwartungen an mich selbst, aber solange ich dran bleibe, regelt sich das irgendwann von selbst 🙂 Deine Fotos sind übrigens ganz ganz toll! Liebe Grüße an dich <3

  8. Sehr wahre Worte!
    Gerade was die Ängste angeht, sollte ich mir das mal auf die Fahne schreiben. Ich neige nämlich dazu zu viel über die Dinge nachzudenken und schrecke auch oftmals zu lange davor zurück bestimmte Dinge einfach mal zu machen…

    Und vielen lieben Dank für dein großes Lob zu meinem Schreibstil!

    1. Vielen lieben Dank Charlotte! Ich wünsche dir einen guten Start in das Jahr 2018. 🙂

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